Sonntag, 20. November 2016

Rezension – Onyx: Schattenschimmer von Jennifer L. Armentrout



Inhalt:
Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen.  Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr wem sie trauen kann und entscheidet sich im falschen Moment für den Falschen.
Was geschah mit Deamons Bruder? Welche Rolle spielt das Verteidigungsministerium? Und wie lange kann sich Katy Daemons enormer Anziehungskraft noch wiederstehen können?

Meine Meinung:
Onyx hat mich positiv überrascht! Normalerweise schleift die Story immer so ein bisschen im zweiten Band ab, um dann wieder im dritten stark zu steigen. Aber Onyx ist aus diesem Kreislauf der schlechten bzw. trägen zweiten Bände ausgetreten. Im Vordergrund steht natürlich Katy die von Daemon mit Geschenken überhäuft wird: Erdbeer-Smoothies in der Mittagspause und weiße Rosen in der Mathestunde.  Wer träumt davon nicht? Anscheinend Katy, sie ist fest davon überzeugt, dass Daemons Gefühle nur durch die Aileen Verbindung entstanden ist und trifft sich sogar mit dem neuen Mitschüler Blake. Der auch nicht so normal zu seien scheint, wie er vorgibt. Und auch Ash scheint etwas mit Katy warm zu werden im Verlauf der zweiten Hälfte des Buches. Alles scheint irgendwie gut zulaufen, bis Katy Bethany in der Stadt sieht und das Abenteuer beginnt.
Onyx ist ein Wechselbad der Gefühle. Wir haben einmal das Hoch und Tief von Daemons und Katys „Beziehung“, welches fast komplizierter ist als das von Meredith und Derek aus Grey’s Anatomy ist. Aber wenigstens können wir bei den Beiden ein Teil-Happy End verbuchen, denn nach viel hin und her kommen die beiden zusammen auch, wenn Daemon seine Wette verliert. Dann wird Katy von jemanden betrogen, dem sie zwar nicht wirklich vertraut hatte, aber dem sie es nie wirklich zugetraut hatte. Manchmal hatte ich dieses Buch in der Hand und konnte einfach nicht weiter lesen, das was ich davor gelesen hatte, hatte mich einfach zu sehr geschockt.
Zeitweise habe ich auch kommentiert, was ich gerade gelesen habe. Ich war echt froh, dass ich es die meiste Zeit Zuhause gelesen habe, denn das habe ich lange nicht mehr gemacht. „Du Ar***“; „Nein, nein, nein.“; „Was soll denn das??!“ Um nur ein paar meiner Ausbrüche zu dokumentieren. Leichte Tränen haben das Leseerlebnis perfekt abgerundet.
Onyx hat mich mit gerissen und am Ende im nassen Sitzen gelassen. Ich empfehle allen die Reihe weiter zu lesen. Lasst einfach alles Stehen und liegen und lest diese Buch ;)

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